Leitung

MUSIKAKADEMIE STRUWE

mAs in Bochum

Julia Struwe

„...Ihr kraftvoller Sopran verleiht den Liedern ungeahnter Schwung und eine Klangfülle…“ - SÜDDEUTSCHE ZEITUNG


„…Mit klangschönem, ins Herz treffendem Sopran und darstellerisch wandelbar…“ - OPERNGLAS

Die Sopranistin Julia Sukmanova ist die Preisträgerin des Internationalen ARD Wettbewerbs in München 2003; sie wurde u.a mit dem 1. Preis des Richard Strauss Wettbewerbs und dem 1. Preis des Rotary Club Wettbewerbs in Stuttgart.


Als Donna Anna debütierte Julia Sukmanova an der Hamburger Staatsoper, wo sie als Mitglied des Internationalen Opernstudios auf der Bühne stand, mit Rollen wie Pamina, Marzelline, Alcina, Blume 1.1., Ninetta, Voce dal cielo. In der deutschen Uraufführung der Oper „Angels in America“ von Peter Eötvös sang sie die Rolle des Engels. In der gefeierten Produktion der Barockoper „Der lächerliche Prinz Jodelet“ von Reinhard Kaiser interpretierte sie die Rolle der Isabella.


Ab 2006 folgten diversen Gast-Engagements mit den Rollen: Pamina, Erste Dame, Violetta, Norma, Celia, Tatjana und Agathe in den Opernhäusern in Bonn, Schwerin, Erfurt, Innsbruck, Stuttgart, Hamburg und Amsterdam. Ausserdem trat die Sopranistin bei den Richard Strauss Festspielen in Garmisch-Partenkirchen und München, bei den Mecklenburgischen Schlossfestspielen in Schwerin, bei der Jopera in Österreich, bei der Bachwoche in Stuttgart, bei den Zürcher Festspiele, bei Les flåneries musicales in Frankreich, bei Alba Music Festival in Italien, bei Eutiner Festspiele, beim Hanauer Sommerfest, bei Arabesque und bei den Tschaikowsky-Tage in Hamburg auf.



Als Konzertsängerin hat Julia Sukmanova in Liederhalle in Stuttgart, im Gasteig und Prinzregententheater in München, im Concertgebouw und Muziekgebouw in Amsterdam, in der Tonhalle in Zürich, in der Tonhalle in Düsseldorf, in der Elbphilharmonie und Laeiszhalle in Hamburg, in der Nürnberger Meistersängerhalle, im Beethovensaal in Bonn, im großen Sendesaal des NDR in Hannover, in der Rheinische Philharmonie in Koblenz und Trier, im Klagenfurter Konzerthaus, in der Musikbox in Kempten, sowie an den Philharmonien in Kiev und Ufa (Russland) aufgetreten. Sie arbeitete mit den Orchestern von NDR, SWR, ZKO, Bayrischer Rundfunk, mit den Münchner Symphonikern, dem Orchester des Theaters am Gärtnerplatz, den Hamburger Symphonikern, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Kärntner Symphonieorchester, dem Staatsorchester der Rheinischen Philharmonie, dem Landesorchester NRW, dem Orchester der Philharmonie Südwestfalen, den National Orchestern von Prag, Kiev und Ufa (Baschkirien, Russland), dem Camerata Louis Spohr, sowie dem Orchester der Neuen Philharmonie Frankfurt.


Julia Sukmanova arbeitete mit Dirigenten und Regisseuren wie: Wolfgang Sawallisch, Peter Schneider, Peter Eötvös, Georg Schmöhe, Ion Marin,  Howard Griffiths, Stefan Blunier, György G. Rath, Ken David Masur, Kevin John Edusei, Marco Comin, Simone Young, KS. Brigitte Fassbaender, Peter Konwitschny, Christoph Loy, Kay Kuntze, Hans Neuenfels, Uwe Eric Laufenberg, Benedikt von Peter, Thomas Mittmann und Robert Wilson u.a…


Mit grosser Leidenschaft widmet sich die Sopranistin der Kunst des Liedes und gibt zahlreiche Liederabende in Deutschland und im Ausland. Auf der Suche nach einer andere Art des Liederabends, gründeten sie vor einigen Jahren das Projekt, Musiksalon "LIED & KUNST“ - musikalische Expeditionen. Die unterhaltsame Liederabende, die in die spannende Welt des (Kunst)Lieder mitnehmen, die ungeahnte Hintergründe und Interpretationsweisen zeigen, Spiel- und Gesangstechniken live vorführen, sowie die musikalische Brücken zwischen den Kulturen bauen. Als ein Ergebnis dieser musik- historischen und multimedialen Zusammenarbeit mit Dr. phil. Birgit Kiupel erschien die CD „Die Seele lebt im Liede. Zu Gast im Salon der Sängerin und Komponistin Pauline Viardot“, veröffentlicht in 2013 von FCI in Hamburg. Diversen weitere Radioaufnahmen, Interviews, Einspielungen von Oper und Lied liegen beim NDR, dem SWR, ORF, DRS, DRS2, Hr2 Kultur, BR und Radio Kammer Philharmonie in Holland und NTV, BST in Russland vor. Mit dem SWR Orchester und dem Chor der Bachakademie unter der Leitung von Helmuth Rilling wirkte Julia Sukmanova bei der Erstaufführung von „Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes“ von Sofia Gubaidulina mit. Die CD Einspielung den Passionen wurde von hänssler CLASSICS veröffentlicht und als Erst-Einspielung bei ECHO-Klassik ausgezeichnet. Zu Ihrem breit gefächertem Lied-Repertoire gehören auch sämtliche Lieder den russischen Komponisten wie M. Glinka, S. Rachmaninov und P. Tschaikowsky. Der Reichtum der russischen Romanzen kommt besonders zum Ausdruck in ihrer Rachmaninov CD Aufnahme (hänssler CLASSICS 2016) und Michail Glinka RECITAL ( hänssler CLASSICS 2017).  In diesem Jahr widmet die Sopranistin Ihre neue CD Einspielung „ LYRICAL DIARY“ dem „russischen Giganten“ Tschaikowsky, die im September 2018 ebenfalls bei Hänssler Classics erscheinen wird.


Als wichtige Aufgabe sieht Julia Sukmanova die Förderung der emotionalen und musikalischen Entwicklung von Kindern. Vor etwa 10 Jahre initiierte die Sopranistin die Konzertreihe „Klassik für Kinder!“ in Hamburg. Mit Programmen u.a. über W.A. Mozart, Familie Bach, Clara und Robert Schumann, Johannes Brahms, Frederic Chopin, Peter Tschaikowsky usw. versucht die vielseitige Künstlerin gemeinsam mit bekannten Künstlern auf hohem musikalischen Niveau den Kindern klassische Musik in einer gut verständlichen Form und im gemeinsamen Musizieren auf der Bühne nahe zu bringen. Diese Benefizkonzerte unterstützen kranke Kinder weltweit.


 

 

Die deutsche Sopranistin erhielt auf Initiative ihrer Eltern eine umfassende musikalische Ausbildung. Sie absolvierte Musikinternat für hochbegabte Kinder des N.A. Rimsky- Korsakov Konservatoriums in St. Petersburg, wo sie Klavier und Komposition lernte und dann als Konzertpianistin, Kammerorchester Musikerin und Konzertmeisterin das N.A. Rimsky- Korsakov Konservatorium. Ihr Gesangsstudium, das sie zunächst mit Privatunterricht bei dem russischen dramatischen Tenor Donat Donatov (Schüler von Aureliano Pertile) begann, führte sie später in Freiburg in Breisgau bei Prof. Markus Goritzki fort.


GesangspädagogInnen und SängerInnen wie Montserrat Caballé, KS. Brigitte Fassbaender und Margreet Honig haben sie maßgeblich beeinflusst. Julia Sukmanova nahm an Meisterkursen bei Dietrich Fischer-Dieskau, Dame Gwyneth Jones, Anna Tomowa-Sintow, Marjana Lipovsek, Inga Nielsen teil.

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